Friday, December 15, 2017
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Erste Gedanken zum Style Boot Camp

Weiter geht es. Gestern habe ich euch schon von meiner Teilnahme beim #projektbrotundbutter von siebenhundertsachen  berichtet. Und wie ihr schon wisst, möchte ich dieses tolle Projekt bei dem wir dazu angehalten werden Alltagskleidung zu nähen mit meiner Teilnahme am #stylebootcamp von mamamachtsachen kombinieren.

Ich habe mich recht kurz entschlossen beim #stylebootcamp mitzumachen. Eigentlich war es ja schon gestartet. Und mein Entschluss kam ungefähr so: Die letzten Tage daheim, der Sohnemann schläft bis 9 Uhr und ich bin ausgeruht. Ich schiebe den Kleiderschrank auf und seufze. Schnappe mir eine Art Feenkostüm (alte Joggingbuxe und Sweatjacke vom Liebsten) und beschließe Kahlschlag zu machen. Zack zwei blaue Säcke. In einen stopfe ich Umstandskleidung und in den anderen alles was mir vor der Schwangerschaft gepasst hat und jetzt nicht mehr passt, alles was ich satt gesehen und getragen habe und alles was ich nur noch als Alibi im Schrank hatte. Bähm…. übrig geblieben ist ein fast leerer Kleiderschrank und der Gedanke: So geht das nicht weiter. Abhilfe muss her. Und da kam mir das #stylebootcamp gerade richtig.

Alexandra war so nett mich noch aufzunehmen und mir gleich die Unterlagen zuzuschicken und los ging es.

Ich werde nicht auf alle Fragen im Rahmen des #stylebootcampes eingehen, nur auf die ich für wichtig halte.

Wie will ich mich in meiner Kleidung fühlen? „Nicht wie eine Mutti!“ war mein erster Gedanke. Und jetzt bitte kein Aufschrei durch die Menge. Versteht mich nicht falsch, ich bin sehr gerne Mama, aber manche tragen das so nach außen, dass ich mich frage ob die einen Spiegel daheim haben. Ich bin nämlich nicht nur Mama. Ich bin z.B. auch Frau und Partnerin. Und deswegen soll meine Kleidung meine Vorzüge betonen ohne mich einzuengen und gleichzeitig so bequem sein, dass ich damit mit dem Racker durch die Gegend fegen kann.

Ich bevorzuge Stoffe mit Stretch. Weich müssen sie sich anfühlen und ich möchte mich gut ummantelt fühlen. Ich mag Baumwolle und Jersey.

Als faule Socke packe ich alles in die Maschine und ich bin nicht zimperlich. Also maschinentauglich und pflegeleich

Und kleidungstechnisch gibt es mich auch zweimal. In den kühleren Jahreszeiten und dem Übergang trage ich gern Röcke, Kleider in dunklen Farben kombiniert mit Stiefeln. Im Sommer mag ich lässige Hosen in helleren Farben, dazu schlichte Shirts.

Und dann kam eine Frage mit der hatte ich nicht gerechnet und die hat mir auch am meisten Probleme bereitet. Die Frage danach was ich schön finde.

Wenn ich ehrlich sein soll, drehen sich nämlich meine Gedanken ständig um Outfits, Stoffe und Co. Ich gehe zwar mit offenen Augen durch die Gegend, aber so richtig Gedanken habe ich mir darüber nie gemacht.

Gestern abend sitze ich also beim Abendessen und blicke mich um und schaue in mein Fenster und da war sie, die Antwort auf die Frage. Ich finde mein Fenster schön. Haha und jetzt höre ich euch schon auflachen. Hab ich auch gemacht. Dann beschreibe ich mal mein Fenster.

Weiß, ganz klar. Ein Butterbrot-Tüten-Stern hängt noch darin. Es steht eine Orchidee darin, die gerade Knospen treibt und noch ein anderes sehr schmalblättriges Grünzeug (Name vergessen). Beide Pflanzen stehen in weißen schnörkellosen Blumentöpfen. Dazu stehen drei Kerzenständer mit weißen Kerzen und ein paar Kristalle auf dem Fensterbrett. Und das ist es. Ich mag das klare, schlichte. Das helle und kühle. Dabei mag ich an mir selber eher gedeckte Farben wie petrol, blau, schwarz, grau, dunkles rot oder ähnliches.

Ich werde mir in ein paar Tagen meinen Post nochmal durchlesen und meine nächsten Gedanken dazu verfassen und euch natürlich auch ein Bild von meinem Fenster nachliefern.

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No Comments

  • Reply
    Trudi
    Januar 11, 2016 at 11:05 pm

    ach, ich kann das gut verstehen! Man will doch nicht nur Mama sein…. So toll das auch ist, aber für ein Kind darf man nicht sein ganzes Leben aufgeben, sonst wird man irgendwann unglücklich und das ist am aller schlechtesten für die Familie!!
    Ich bin schon sehr gespannt auf deine Erkenntnisse…
    Liebe Grüße
    Trudi

    • Reply
      cutiecakeswelt
      Januar 13, 2016 at 9:08 pm

      Hallo Trudi, vielen Dank. Ich bin auch irgendwie gespannt.
      LG Dana

  • Reply
    siebenhundertsachen
    Januar 12, 2016 at 11:11 am

    Es ist sehr interessant und schön von deinen Gedanken zu lesen. Und ich finde es kein bisschen verwerflich nicht wie eine Mutti aussehen zu wollen. Wofür soll das auch gut sein, wenn man nach außen (und innen) vor allem ‚praktisch‘ ausstrahlt. Ich bin sehr froh, dass meine eigene Mutter trotz Hausfraudasein und auch ansonsten großer Vereinnahmung des Mutterseins gleichzeitig auch genug Hippie war um immer recht schräge aber eben sehr zu ihr passende Klamotten mit Ausstrahlung zu tragen. Das hat sie in meinen Augen immer cool gemacht und mir viel Bewunderung von Klassenkameradinnen eingebracht. Da hab ich bestimmt viel gelernt.
    Viel Erfolg mit deiner Neuorientierung!

    • Reply
      cutiecakeswelt
      Januar 13, 2016 at 9:13 pm

      Vielen Dank. Der Gedanke mit „nicht wie Mutti“ ist mir eigentlich auch gekommen, weil ich das im Bekanntenkreis öfter gehört habe. Das jemand was nicht kann oder machen kann weil er ja Kinder hat. Und ich sitz dann daneben und komm mir auch leicht veralbert vor, weil ich auch ein Kind habe. Und das klingt dann immer so nach Entschuldigung. Ehrlicher wäre es zu sagen, ich hab keinen Bock drauf. Und diese Haltung spiegelt sich so oft wieder.
      Ein Hippie werde ich wohl nicht 😉 Dafür mag ich zu sehr das schlichte und auch unbunte. Aber ich möchte mich gern weiblich fühlen und für mich auch attraktiv. Letztendlich bin ich immer noch ich mit einem tollen Racker an meiner Seite. LG

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