Pattydoo „Tom“ oder unverhofft kommt oft

Ja unverhofft kommt oft oder die Geister die ich rief. Hier auch, dann und wann.

Bisher habe ich meinen Mann ja eher weniger benäht. Ein Sweatjacke und ein Shirt ist es bisher geworden. Die Jacke trage jetzt ich und das Shirt ist schon bei den Engeln. Beides fand eher weniger Anklang. Die Gründe kann ich da gar nicht so benennen. Ich vermute Passform – der Herr trägt zwar eher lässig, aber die Teile waren einfach sackig. Und vermutlich auch alles nicht cool genug.

Auf jeden Fall hatte ich mit Jenny von BuxSen telefoniert und irgendwie hab ich erwähnt, dass ich für den Herren des Hauses nichts nähe, möchte er nicht (was natürlich auch vollkommen okay ist) und da kam doch von der Seite der Einwand „kannst dich noch an ein Raglan Shirt erinnern? Weiß-Blau bzw jetzt rosa-Blau? Wenn du mir so eins nähst und ich das gut finde, dann ziehe ich auch selbstgenähtes an“

Aja…na nichts lieber als das. Der passende Schnitt war auch schnell gefunden „Tom“ von Pattydoo. Nachdem ich ja mit dem Kindershirt „Leo“ schon so zufrieden bin, dachte ich, der Schnitt ist hoffentlich ähnlich gut. Gekauft, ausgedruckt, zusammengeklebt und Stoff zugeschnitten.

Die Größe habe ich anhand eines gut sitzenden Kaufshirts bestimmt und mich für die Größe L entschieden.

Wie bei allen Schnitten von Pattydoo auch hier die Nahtzugabe schon enthalten und das macht den Zuschnitt ja auch super schnell. Genäht ist es genauso schnell, ich habe mich für die einfachste Version ohne Schnickschnack entschieden. Den Halsausschnitt habe ich wieder mit einem Stoffstreifen versäubert. Ich finde wirklich, dass gibt den Shirts einfach ein noch besseres Aussehen. Säume wurden hier mit der Coverlock gemacht. Ich liebe das Teil. Wobei ich zugeben muss, dass nicht alle Nähte wirklich perfekt geworden sind. Besonders das Grau-Schwarze-Shirt hat etwas Federn lassen müssen. Dort hatte ich mit so Billiggarn mein Glück versucht, und das mag die Coverlock überhaupt nicht. Also musste ich da trennen, trennen und nochmal treffen. Ist dem Stoff nicht wirklich zu gute gekommen. Meiner Laune auch nicht irgendwann bin ich dann nur noch drüber. 

Der Sitz: Ganz gut. Zumindest nicht schlechter als der von Kaufshirts. Der Herr ist ziemlich angetan vom Stoff wie toll er sich anfühlt und überhaupt. An dieser Stelle möchte ich vermerken, dass ich hier ganz normalen Baumwoll-Jersey mit 5% Elastan vernäht habe, also nichts was jetzt sonderlich besonders wäre.

Nach einem Tag tragen kam ein dezentes, wenn es meine Planung nicht so arg durcheinander bringen würde, dann würde sich der Herr um paar weitere Shirts freuen.

Also waren wir heute für den Mann Stoff kaufen. 4 Shirts sind danach entstanden. Eigentlich 5, aber vom ersten habe ich leider kein Foto parat.

 

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Kindershirt „Leo“ von Pattydoo

Manchmal rappelt es mich ja und ich nähe auch für andere. In diesem Fall hatte ich richtig Lust für meinen Sohn zu nähen.

Und da ich im Winter schon so gute Erfahrungen mit dem Schnitt „Leo“ von Pattydoo gemach habe (dazu gab es nur Bilder auf Instagram) hab ich mir überlegt, gleicher Schnitt, aber kurze Ärmel wären jetzt perfekt. Ich hab diesmal die 104 zugeschnitten. Ist noch ein bisschen reichlich, aber so kann der Kleine, die Shirts vielleicht noch nächstes Jahr tragen – haha, schauen wir mal.

Kurz etwas zum Schnitt von Pattydoo. Ich hatte schon früher verschiedene Schnitte ausprobiert. So richtig zufrieden war ich mit der Passform da nicht wirklich. Und die meisten e-books, die bei mir daheim waren, gingen nur bis 92. Nun braucht er aber ab 98. Also habe ich mich schlau gemacht und bin auf „Leo“ von Pattydoo gestoßen. Der Schnitt hat eigentlich alles was ich toll finde, eine Kapuze, lange und kurze Ärmel und natürlich ist es ein Raglan-Shirt. Und der Preis des e-Books ist mehr als angemessen. Also gekauft. Klick klick und flink ausgedruckt.

Genäht war dann das erste Shirt schnell und damit kam meine Lust zu nähen. Es ging schnell, es sah super aus und was noch besser war, es passt perfekt. Kein Ottobre-Drama wo das Shirt in Größe 98 zugeschnitten lässig einem 4 Jährigem passt. Es passt genau so wie eine 98 passen sollte. Großartige Arbeit seitens der Designerin, das muss ich hier mal loswerden.

Praktischerweise ist die Nahtzugabe im Schnitt enthalten, was ein weiterer Pluspunkt ist. 

Bei dem aktuellen Shirt, habe ich das Halsbündchen mit einem Einfassstreifen versäubert. Dabei bin ich nach der Anleitung von Hamburger Liebe vorgegangen. Es gibt dazu einen tolle Anleitung in der Serie Kragenlatein. Der erste Versuch war nicht so perfekt, aber ich finde wirklich Gefallen daran und werde in Zukunft vermutlich viele Shirts so nähen. Irgendwie find ich es schick, wenn man die Overlock Naht nicht sieht.

Und hiermit verlinke ich mich seit langer Zeit mal wieder beim Creadienstag

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