Wednesday, January 17, 2018
Nähen Oberteile

Jahresrückblick 2017 und was soll 2018 passieren

Ich kann es gar nicht glauben. Ruckzuck ist 2017 Geschichte. Es ging so schnell und es waren so viele Veränderungen. Zeit um kurz auf das Jahr zurückzublicken.

Das Jahr 2017 wurde von beruflichen Veränderungen bestimmt und das zog sich durch das ganze Jahr. Ich muss zugeben, dass ich oft doch nicht so zuversichtlich war, wie ich das gern gehabt hätte. Meine Zeit daheim, die ich bewußt gewählt habe, hat mir klar gemacht, dass ich sehr gerne arbeite und ich daheim eher die Wände hochgeh und ziemlich motivationslos bin. Ich habe tatsächlich nicht ansatzweise das geschafft was ich mir vorgenommen hatte. Mittlerweile haben sich Türen geöffnet und ich komme langsam in meinen neuen Aufgaben an und das Jahr 2018 wird was das anbelangt hoffentlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Der Grundstein dafür ist gelegt.

Bezüglich des Bloges war ich oft eher faul und hab nicht viel verbloggt. Wenn dann noch gestricktes, weil ich im Gegensatz zu anderen Jahren doch deutlich mehr gestrickt als genäht habe. Damit habe ich mich auch deutlich wohler gefühlt. Ich glaube den größen Nähflash hatte ich während der Annäherung_Süd in Würzburg, die im Oktober stattfand. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es immer noch unfertige Stücke von dort gibt.

Nichtsdestotrotz habe ich auch für mich genäht und dabei für mich auch eine neue Silhouette entdeckt. Gerade Rockformen sehen nämlich auch ganz schick an mir aus.

Was auch Karl zu meinem derzeitigen Lieblingskleidungsstück macht. Karl, der schlussendlich nach über einen Jahr doch bei mir eingezogen ist und meine French Terry Liebe hervorgerufen hat. Für Weihnachten habe ich dann noch “schnell” einen Karl aus schwarzen angerautem French Terry genäht. Warm, weich, kuschelig. Ein Jogginghosenkleid, was auch im Büro echt schick ist. Natürlich habt ihr ihn noch nicht gesehen, ich mache euch später miteinander bekannt.

Burda 116 aus 09/2017 war beim diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along ein richtiger Lemmingschnitt und ich hab ihn auch schon zweimal. Das Kleid tut wirklich was für uns und ich mag es sehr gerne. Mittlerweile hängt es auch zweimal bei mir im Schrank. Damit fühle ich mich voll Business.

Über den Sommer und den Rest des Jahres war mein Rachel Rock aus der LaMaisonVictor mein Alltime-Favorite und gemeinsam mit einem Astoria Shirt von seamworkmag war es meine Kombination. Nahezu immer und überall. Und wenn es mal kein Rachel war, dann war es Hollyburn ebenso in Kombination mit einem Astoria Shirt. Davon habe ich mittlerweile sicherlich 6 Varianten. Blümchen, schwarz, grau, blau, dunkelrot, petrol, beige okay also 7 Versionen. Meine Farben.

Bekleidungstechnisch war es das eigentlich schon im Jahr 2017. Eher keine großen Wagnisse. Bis auf das testen einer gerade Silhouette habe ich mich nicht wirklich getraut so viel Neues zu wagen. Aber natürlich habe ich jede Menge angefangener Projekte hierliegen. Unmengen an Stoff gekauft und auch das eine oder andere neue Schnittmuster gekauft.

Ach nein, mir fällt gerade noch ein, welches Kleid aktuell ein Dauerbrenner ist und welches ist so ins Herz geschlossen habe. Mein erstes Annadress von ByHandLondon. Damals wollte ich unbedingt alles möglich an ihm verbessern. Mittlerweile finde ich den Sitz wirklich gut und es tut auch gut was für mich.

So jetzt aber zur Überleitung zum Jahr 2018 und meinen wohlklingenden Vorsätzen haben. Also da wären:

Abarbeiten meiner Ufos

Vernähen vorhandenen Stoffes – Stichwort Sewwhatyouhave

Neue Schnitte probieren

Damit es nach Punkt 1 auch direkt weiter gehen kann, werde ich (mal wieder) mein Nähzimmer auf Vordermann bringen und im Zuge dessen auch direkt eine Aufstellung machen welche Stoffe und wieviel habe ich eigentlich da.

Wie das mit guten Vorsätzen allerdings so ist, meist erinnert man sich da erst am Ende des Jahres wieder dran. Deshalb sind meine Vorsätze nicht in Stein gemeißelt. Sie sind die Richtung in die ich gehen möchte. Es ist mein Wunsch für mich, wohlwissend das oft genug das Leben dazwischen kommt und man manchmal auch von Traditionen, so lieb sie einen sind, abweichen muss.

So bei mir mit dem jährlichen Weihnachtskleid Sew Along passiert. Seit 2012, meinem ersten Nähjahr bin ich dabei. Dieses Mal, also genau genommen schon letztes Jahr, hatte ich nicht die Zeit. Es hat mich unter Druck gesetzt und ich hab mir lieber die tollen fertigen Kleider angeschaut. Nähen soll ja auch Spaß machen. Ich bin also beim nächsten Mal wieder mit dabei, wenn es denn wieder einen entsprechenden Sew Along gibt.

Tja und damit starte ich ins neue Jahr. Den ersten Tag habe ich bisher ganz entspannt mit Mann und Kind im Schlafanzug auf dem Sofa verbracht. Popcorn essend und entspannend. Weil es sich alles richtig anfühlt. Und ich glaube ich brauche tatsächlich einen Morgenmantel. Und mit etwas Glück gibt es bald einen Morgenmantel-Sew Along die liebe Muriel plant da etwas in die Richtung.

Und weil wir bei geplanten Sachen sind – die wundervolle Chrissy von Chrissys Nähkästen, startet die Challenge 12xmemade. Eine wundervolle Challenge. Einmal im Monat für mich nähen. Neuer Monat neues Schnittmuster. Neues Ausprobieren und etwas wagen. Vielleicht werde ich nicht jedes Mal mitmachen können, aber vielleicht dann und wann. Ich freue mich drauf.

Okay meine lieben Follower lasst uns das neue Jahr willkommen heißen und lasst uns darauf vertrauen, dass es ein tolles Jahr wird.

In diesem Sinne: HAPPY NEW YEAR

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1 Comment

  • Reply
    schildkroete
    Januar 1, 2018 at 10:00 pm

    Ich wünsch´die auch ein wunderbares neues Jahr in jeder Beziehung! Und deine vorgestellte Garderobe steht dir super!
    Liebe Grüße
    Sabine

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