MeMadeMittwoch 12.12.2012

Einen wunderschönen guten Morgen

Es ist wieder Mittwoch. Und eigentlich trage ich ja so ziemlich jeden Tag etwas selbstgenähtes. Wobei ich zugeben muss, dass ich noch nicht wirklich viele Teile habe und sich meine Outfits öfter wiederholen.

Es ist Winter und ich hab echt lange überlegt was ich anziehe. Entschieden hab ich mich für das Perwoll von Burda aus lila Romanit – meine kleine Nichte würde ausrufen „Lila, meine Farbe“
Damit es wintertauglich ist, habe ich einen Rolli drunter.

Es war eines der ersten Kleider was ich alleine genäht habe. Ich weiß noch wie ich ziemlich konzentriert gearbeitet habe und immer wieder ängstlich auf die Vorlage geschaut habe, damit ich ja nichts falsch mache.
Meine größte Angst ist immer, dass ich beim Zuschneiden des Stoffes irgendwas vergesse, was am Ende alles ruiniert – Nahtzugabe oder sowas.

Ich find es ist sehr schön geworden – nicht perfekt – aber wir wollen ja individuell.

Das Foto ist leider heute nicht so toll, man stelle sich heller und Lila vor. Irgendwie wollte es heute nicht gelingen. Vermutlich ist bei meiner Cam noch Montag – hehe

Was es bei den anderen MMM-SelbstnäherInnen gibt, seht ihr hier

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MeMadeMittwoch 05.12.2012

Es ist soweit, ich habe es geschafft. Ein Post und ein Outfit zum, von mir jedesmal neidvoll bewunderten, MeMadeMittwoch.

So bin ich heute unterwegs. Schwarzer Rock aus Walk und Ringelshirt aus Jersey

Der Schnitt zum Rock hat sich schon bei zwei anderen Röcken bewährt. Es handelt sich den Rock 134 aus Burda 8/2012. Bereits hier und hier zu bewundern gewesen.
Als Material habe ich dieses Mal einen wollenen Walk genommen. Sehr schnell und einfach zu verarbeiten. Allerdings sehr fusslig, das kleine Zeug lag überall rum. Aber man braucht den Stoff nicht zu versäumen, juhuu…

Beim Rock habe ich diesmal etwas experimentiert. Zumindest wenn man von drinnen schaut. Ich wollte den Beleg nicht schon wieder langweilig schwarz machen, sondern etwas passend zum Futter finden. Also habe ich mit hellem Baumwoll-Blümchenstoff experimentiert. Der Kontrast ist zwar etwas gewagt, aber da es innen ist, sehe nur ich es. 

Dazu trage ich mein Ringelshirt 104 aus Burda 9/2012. Bitte hier ein  klick.

Ganz ideal ist der Rock diesmal nicht geworden. Ich schiebe es auf das Material, das fällt einfach nicht so schön und ist glaub etwas verzogen. Aber mir gefällt es trotzdem. Es hält schön warm.

Hier kommt ihr zu den anderen MMM-SelbermacherInnen KLICK

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Stormy Blue aus Ottobre 5/2012

Heute möchte ich „Stormy Blue“ aus der letzten Ottobre nähen.
Bisher habe ich lediglich ein Kleid nach einem Ottobre-Schnitt genäht. Problem dabei war, dass ich mich an die Maßtabelle gehalten habe und am Ende alles 2 Nummern kleiner machen musst.

Bevor ich wieder falsch liege, habe ich die Weiten des Schnittes mit einem bereits angepassten Schnittmuster verglichen. Größe 38 also.

Gewählt habe ich einen feinen Jersey in Bunt.
Schon während des Zuschneidens ist mir aufgefallen, dass der Jersey nicht sonderlich schön ist. Irgendwie sehr dünn und er zieht sich in jede Richtung.

Bei der Halsausschnitt-Lösung habe ich sicherlich nicht alles richtig gemacht.
Zum Einen sollte nach Anleitung der vordere Teil mittels Gummi gerafft werden. Bis auf Löcher im feinen Gewebe hat es nichts gebracht. So habe ich es per Hand gerafft.

Zum Anderen ist mir ständig der Jersey verrutscht. Es schien allerdings kein Problem der Maschine zu sein. Ich vermute es war mein Fehler. Eventuell habe ich den Streifen für den Halsausschnitt nicht breit genug gemacht. Ich fand es sehr problematisch gleichmäßig zu nähen.
Im Ergebnis ist es etwas locker geworden. Ich habe nicht genügend und nicht gleichmäßig genug gedehnt. Beim nächsten Shirt mach ich es besser.

Was wirklich gut funktioniert hat, war das nähen mit der Zwillingsnadel. Sehr gleichmäßig. (vermutlich für meine Verhältnisse)

Heute gibt es zur Abwechslung ein typisches „Ich-knips-mich-im-Spiegel-für-den-Blog“ Foto 😉 Ich schaue nicht böse, sondern hochkonzentriert. 

Fazit: Ich bin nicht ganz zufrieden, bin mir aber nicht sicher ob es am Stoff oder am Schnitt liegt.
Dennoch ein schönes Shirt welches gut zum Jeansrock passt. 

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Heute nähen wir eine Tasche

Und zwar keine x-beliebige, nein, eine von Machwerke. Die Tasche Thea hat es mir angetan und ruckzuck war das e-book mir und ich bereit für meine Tasche.

Fast bereit. Zuerst muss Stoff her und natürlich Nadeln. Ich plane nämlich mit Kunstleder zu nähen und auch für den Taschenkörper recht festen Stoff zu wählen. Geplant ist die große Tasche in zwei Versionen. Eine mit Klappe und eine mir Reißverschluss.

Ich bin natürlich ungeduldig und hab alles eingekauft. Aber was ist? Ich hab die Ledernadeln vergessen. Verdammt. Muss ich also nochmal los. *grummel*

So paar Tage später – Nadeln besorgt. Alles bereit und zurecht gelegt und jetzt fällt der Startschuss 🙂
Auf die Plätze! Fertig! Los!

So hier sieht es noch sehr geordnet aus. Wie schon geschrieben habe ich mich dazu entschieden, den Boden aus Kunstleder zu machen, den Taschenkörper und die seitlichen Träger aus festem Stoff und den Träger aus Gurtband.
Für meinen ersten Versuch ist es Variante Reißverschluss geworden.

Schnittmuster noch bereitgelegt und fertig.
Memo an mich selber. Es ist sehr sinnvoll die Anleitung vor dem Loslegen zu lesen. Es hilft ungemein. Aber so bin ich. Bei der nächsten Tasche wird es besser. Ganz davon abgesehen dass ich für die erste aufwändige Taschen eh mit Problemen gerechnet habe.

Wohoooo…Ich nähe Leder, okay Kunstleder.

Als es an die Henkel ging, hab ich vergessen, die vorher festzumachen. Somit hatte ich ein Problem und die Seiten wieder geöffnet. Jetzt sieht das natürlich etwas unglücklich aus. Zumal auch der Oberstoff irgendwie gern zum ausfransen neigt. Aber ich konnte das meiste retten.
Soweit bin ich auch mit meiner Maschine zufrieden. Aber bei ganz dicken Lagen Stoff hat sie schon ihre Probleme.

Ehe ich mich versah, war meine Tasche schon fertig. Ging im Prinzip ruckzuck. Und soweit bin ich zufrieden. Sie ist groß und stabil genug. Ich hab auch schon alles umgepackt und morgen darf sie schon mit auf Reise 😉

 

 

 

 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an machwerke, eine wirklich tolle Tasche, die sicherlich noch öfter nachgenäht wird.

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