RUMS 13.8.2015 // Kleid 108 aus Burda 3/2012

Es RUMS(t) mal wieder bei mir.

Mit einer Hauruck-Aktion. Am Wochenende sind wir auf eine Hochzeit eingeladen und wie sollte es anders sein, ich hatte kein Kleid. Und leider auch noch gar keine Figur. Also musste ein Notfallplan her.

Kurzentschlossen habe ich mich zum zweiten Mal an das Kleid in Knoten-Optik gewagt. Diesmal in einem Stoffgemisch aus Baumwolle und Polyirgendwas. Türkisblau und angenehm anzufassen. Ich würde es zu den leichten Kleiderstoffen zählen. Also eigentlich gut für das Kleid.

Da das Kleid eine Langgröße ist und ich ja bekanntlich eher Richtung Zwerg gehe, habe ich den Schnitt erstmal auf meine Größe angepasst. Soweit hat das auch gut geklappt. Zugeschnitten habe ich in Größe 88 mehr ging nicht.

Mit dem Ergebnis bin ich im Moment Semizufrieden. Leider fehlt mir die Zeit um jetzt noch großartige Veränderungen vorzunehmen. In der Taille ist irgendwas nicht so schön. Es sitzt komisch. Und nunja. Durch das Gepuschel und Geraffte könnte man den Anschein erwecken, dass ich was zu verbergen habe, okay, ja die extra Pfunde aus der Schwangerschaft. Egal. Soweit ist es okay.

Ansich ist das Kleid schön. Ich finde allerdings dass es mit noch leichteren und weicher fallendem Stoff besser wäre. Und sollte ich es nochmal nähen, dann muss ich mir was überlegen, wie ich das Geraffte in der Mitte reduziere, das ist wirklich viel zu viel. Und ich versteh den Sinn dahinter auch gar nicht. Weder bekommt man dadurch Mehrweiter noch sonstwas. Es bauscht halt nur und trägt auf.

Ich denke für Samstag ist es okay. Ich werde nur noch den Ausschnitt festheften und die Falten im Bauch etwas Glätten.

Komplettiert wird mein Outfit mit meinen Nudefarbenen Pumps. Yeah…bequem.

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RUMS-1

Mehr Rums findet ihr HIER

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AfterWork am MeMadeMittwoch 20.5.2015 // Burda Shirt 114

Es ist vollbracht, ich habe etwas für mich genäht. Endlich. Ich bin so happy, auch wenn es nicht sonderlich anspruchsvoll war.

Ein Shirt von Burda, 114 aus 02/2011 um genau zu sein. Verwendet habe ich einen herrlichen Viskose-Jersey, fast schon Strick und mit zwei tollen Seiten. Fühlt sich toll an.

Ich habe den Stoff so vernäht, dass ich beide Seiten bestaunen kann.

Das Shirt ist wunderbar lässig und bequem. Oversize oder so hätte es sein sollen.

burda 114

 

So mal sehen ob ich heute noch mit meinem nächsten Projekt starten kann, eine Hose/Jeans muss genäht werden. Erstmal ein Probeteil, bin gespannt.

Heute verlinkt auf MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing

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Elsa, die Eiskönigin // Wie man Nichten glücklich macht

Es griff und greift um sich wie ein Lauffeuer. Vermutlich jedes zweite Mädchen will es haben, ein Kleid so wie das der Elsa aus die Eiskönigin.

Und so kam es wie es kommen musste „Meine cutiecake kannst du mir so ein tolles Kleid nähen wie das der Elsa?“ Dabei schauen mich zwei runde Rehaugen an und Widerstand war zwecklos. Natürlich konnte ich meiner lieben kleinen Nichte diesen Wunsch nicht abschlagen. Und so machte ich mich ans überlegen und planen.

Und ich muss zugeben, so lange habe ich selten für ein Projekt gebraucht. Okay ich muss auch zugeben, das die Geburt vom Racker dazwischen lag. Egal, irgendwann ging es los.

Zuerst hab ich das Netz durchforstet. Viele Inspirationen gefunden, Twitter hat mir auch geholfen. Letztendlich habe ich mich für Burda 2463 als Grundlage entschieden. Bei Hilco habe ich günstig hellblauen glänzenden Stoff (keine Ahnung was das für einer war, aber er franzt ganz furchtbar am Rand aus) und weiße Gardine erstanden. Die Gardine war sogar ein Geschenk.

Tja was gehört noch zur Eiskönigin?

Richtig: Schneeflocken.

Also habe ich wieder das Netz durchsucht und DaWanda war diesmal mein Lieferant. Dort habe ich schöne aufbügelbare Schneeflocken bekommen.

Das Kleid ansich war gar nicht so schwer zu nähen. Lediglich an der Spitze vorne am Oberteil habe ich mich schwer getan. Das ganze Nähen war auch eher so bissli Blindflug, wohnt doch meine Nichte 500km weit weg und konnte nicht mal eben schnell zum anpassen kommen. Also musste mein Bruder die Maße der Kleinen nehmen und ich habe mich für die 122 entschieden. Passt sogar ausgezeichnet.

Das ich jetzt schon lange nicht mehr an der Nähmaschine saß, hat sich bemerkbar gemacht. Der Beleg ist mir gar nicht richtig gelungen und ich musste zig mal Korrigieren. Leider verzeiht der Stoff keine Fehler und so habe ich es am Ende auch so gelassen. Ich bin auch bissli traurig darüber, weil ich gerne ein wirklich perfektes Kleid abgeliefert hätte.

Erkenntnisse dieses Projektes: Mit Racker ist es doch nicht so einfach zu nähen. Wenn mann glitzernden Chiffon braucht, bekommt man ihn nicht, es sei denn man kauft in China. Und Nähen kann man manchmal bissli verlernen.

Und das ist aus dem Kleid geworden.

Das Kleid:

Hellblauer glänzender Stoff. Verziert habe ich das Kleid mit Bügel-Schneeflocken. Ein nahtverdeckter Reißverschluss im Rücken erleichtert das Einsteigen.

Der Schleier:

Hier habe ich mich an das Schnittmusterteil für das Rückenteil gehalten. Das habe ich als Vorlage genommen. Entsprechend verlängert, damit er auch lang genug ist. Das ging auch ganz gut. Nun muss ich zugeben, dass mir der Schleier so ganz in Weiß eher nicht gefiel. Irgendwie fehlte da das gewisse etwas. Es war fad.

Also habe ich den Schleier in 3 Teile zerlegt und diese mit der Overlock wieder zusammen genäht. Schön mit Rollsaum und hellblauem Garn. So sah das doch gleich ganz anders aus.

Dort wo der Reißverschluss ist, habe ich den Schleier offen gelassen und auch diese Ränder mit Rollsaum versehen.

Achtung Bilderflut

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Links die Strassschneeflocken auf dem Kleid. Platziert auf dem Rockteil als kleine Gruppe. Unten rechts noch eine kleine Kette für meine Nichte. Weil es so lange gedauert hat.

Den Schleier habe ich mit dem Beleg versäubert.

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Hier kann man ganz gut die Schneeflocken auf dem Oberteil erkennen.

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Rollsaum von Kleid uns Schleier. Ganz leicht ist die „farbliche“ Gestaltung beim Schleier zu erkennen.

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Rückansicht Kleid.

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Und ein letztes Mal in Komplett. In Echt ist es auch eher so ein Blau wie hier, nicht ganz so blass wie auf den Bildern drüber. Die Tageslichtbilder oben kommen auch ganz gut hin.

Elsa

Hübsch verpackt in Seidenpapier mit rosa Schleife ist es dann auf die Reise gegangen und ich bin sehr gespannt was die kleine sagt.

 

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MeMadeMittwoch 8.10.2014 // Umstands-Römö

Herzlich Willkommen zum heutigen MeMadeMittwoch. Bei mir ist der letzte Beitrag schon sehr lange her. Viel zu lange. Die meisten meiner Pläne liegen brach und ich bin darüber auch ein bisschen frustriert. Ich hab zwar so viele Projekte die ich gern nähen würde, aber irgendwie komme ich mit meiner Größe und Form im Moment nicht so klar. Also produziere ich Teile für die Rundablage und zwar am laufenden Band. Das einzige was funktioniert ist Stricken, könnte ich überall und das schreitet auch gut voran.

Wie dem auch sei, gestern hatte ich einen Rappel und hab mich mit literweise Tee ins Nähzimmer verzogen und erstmal überlegt. Was will ich nähen und woraus. Rock, soviel stand dann schon fest. Aber welchen? Es sollte ein Schnitt sein, der ohne Probleme in einen Umstandsrock geändert werden kann. Also hab ich mich durchs Netz gewühlt und bin auf mehrere Schnitte gestoßen.

Zum einen fand ich die Valeska von Frau Knopf super gerne. Schnitt hab ich da, Stoff auch – könnte man überlegen.

Siebenhundertsachen hat einen tollen Simplicity 2451 in einen Umstandsrock verändert. Woweffekt Deluxe. Schnitt hab ich auch da. Version D hab ich schon versucht, bringt nix. Aber ich probiere jetzt auch mal Version B oder so. Stoff hab ich auch da. (oh Wunder)

Und Römö hat sie auch schick verändert. Schnitt natürlich auch da, wie sollte es anders sein.

Letztendlich habe ich mich für den Römö entschieden. Und hab, damit ich nicht schon wieder schönen Stoff versaue einen sehr gut abgelagerten Stoff (Material bleibt mir ein Geheimnis) verwendet. Davon habe ich noch 3 Meter rumliegen, vermutlich war er mal im Angebot. Ich mag den Stoff eigentlich ganz gerne, auch wenn ich die Farbe nicht so recht definieren kann. Aber er hat feine Nadelstreifen und ist weder zu dick noch zu dünn. Sehr angenehm.

Es hat lange gedauert bis ich endlich fertig war. Und hat mich doch ziemlich nerven gekostet den Rock an die Kugel anzupassen. Irgendwie sieht das bei allen anderen in der Nähnerd-Welt sooo leicht aus und ich tu mich so schwer. Nunja letztendlich hab ich es geschafft.

Dazu trage ich ein soeben fertig gewordenes Burda-Shirt. Raglan-Schnitt mit seitlichen Raffungen. Der Ausschnitt ist wieder nicht so gut gelungen, aber besser als beim letzten Mal. Ich habe auch diesmal eine Nummer kleiner genommen. Dann schlackert es oben nicht so rum und ich kann es sicherlich auch noch gut ohne Kugel tragen kann. Ich mag es jedenfalls sehr gerne.

Hier erstmal ein „Detailfoto“ von der Mitte. Ich hoffe man erkennt die feinen Streifen im Stof und die leichte Raffung am Shirt an der Seite.

MMM Römö1

So und jetzt ich in voller Größe von vorn und in voller Tiefe von der Seite.

MMM Römö

Mehr toll gekleidete Leute und herrliche Outfits findet ihr wie jeden Mittwoch beim MeMadeMittwoch.

Ich les mich weiter durch und setz mich dann wieder an die Nähmaschine. Den Lauf den ich habe, muss ich glaub nutzen.

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RUMS 31.7.2014 // Raglanshirt

Da bin ich wieder, wieder beim RUMS und wieder mit einem Shirt für mich und die Kugel.

Dieses Mal habe ich ein Raglanshirt umgebaut Raglan-Shirt 112 aus Burda 2/2010 um genau zu sein. Einen Schnitt den ich schon mehrfach vernäht habe und ich mag den Schnitt sehr. Zum Beispiel: Klick, Klick

Im Prinzip bin ich wie bei meinem letzten Shirt vorgegangen. Ich habe das Vorderteil um 15cm verlängert und die Länge entsprechend eingehalten bzw gerafft. Damit alles gut hält habe ich dieses mal das Geraffte mit Framilon-Band verstärkt. Jetzt ist es noch ein bissli elastischer. Damit der Bauch noch mehr Platz hat, habe ich die Taillierung weggelassen und das Shirt gerade zugeschnitten.

Den Ausschnitt habe ich etwas vergrößert. So richtig zufrieden bin ich damit allerdings nicht. Mein übliches Problem ist aufgetreten, ich bekomme den Ausschnitt einfach nicht richtig schön anliegend. Vielleicht liegt es auch am Schnitt. Auf jeden Fall fällt er jetzt leicht wie ein Wasserfall vorne ein, was ich allerdings ganz hübsch finde.

Wenn aber jemand einen Tipp hat, wie ich so einen richtig schön anliegenden Raglan-Ausschnitt hinbekomme, dann immer her mit den Tipps. Ich wäre euch echt dankbar.

Im Original hat das Shirt lange Ärmel, da ich allerdings ein Sommershirt brauchte und Kurzärmlig eh viel praktischer finde, habe ich die Ärmel kurzerhand gekürzt.

Für das Shirt habe ich roten Viskose-Jersey von Hilco verarbeitet, der wie immer die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Schwere hat. Ich mag den Stoff einfach und das rot ist mal etwas anderes als mein Typisches Blau oder Schwarz der letzten Monate. Irgendwie bin ich viel Farbenfroher geworden. Ach ich liebe Farbe.

Raglanshirt - UmstandsmodePassend zum Shirt meine roten Ballerina. Yeah…die ersten die ich ohne Strümpfe tragen kann und in denen ich auch nach straffen Fußmarsch keine Blasen bekomme. Okay sie färben, aber das geht ja wieder weg.

Mehr RUMS findet ihr wie immer Donnerstags hier – KLICK

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