RUMS 29.9.2016 // Meine neue Grete

dsc05724Vor langer langer Zeit habe ich von Machwerk das Schnittmuster Grete erstanden. Und natürlich auch schon genäht. Täglicher Gebrauch hat sie mittlerweile arg in Mitleidenschaft gezogen. Also wurde es Zeit eine neue zu nähen.

Die Suche nach Stoff und Materialien gestaltete sich doch etwas mühsam. So konnte ich mich zwischen zwei Varianten nicht entscheiden und habe meine Instagram-Follower um kräftig mithilfe gebeten.

Zur Wahl standen zwei komplett gegensätzliche Farbkombinationen. Wobei sie eins gemeinsam hatten, sie sollten aus Leder sein.

grete1Da war zum Einem Apfelgrün in Kombination mit braun.

Und zum Anderem Rot mit blau. Irgendwie maritim, wenn auch doch nicht. grete

Ich hab mich wirklich sehr schwer getan und mich letztendlich für die rot-blaue Kombination entschieden.  Einzig das der Stoff mit den Schiffchen eine Richtung hatte, ist ein Manko der Stoffwahl. So steht halt auf einer Seite das Motiv auf dem Kopf.

Zugeschnitten war es dann schnell. Es sollte die kleine Grete werden. Und das Bügeln der Einlage ging auch zügig von der Hand. Alle eigentlich kein Problem.

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Auch wenn ich Grete schon einmal genäht hatte, so  hatte ich doch – wie immer eigentlich – ein paar Knoten im Kopf und das eine oder auch das zweite Teil mehrmals nähen und wieder auftrennen auftrennen müssen.  Auch mit der eine Naht bin ich nicht ganz so zufrieden, da hätte ich gerne besser arbeiten können und müssen.

dsc05731Das Münzelfach habe ich mit einem Reißverschluss verstehen und innen mit Wachstuch ausgekleidet. Bei meiner letzten Grete hatte ich hier mit Lamifix gearbeitet. Finde aber das Wachstuch praktischer und es lässt sich auch besser verarbeiten. Gekauft hatte ich es beim kleinen Stern in Heidenheim. Großartige Qualität.

Schlussendlich ging das Nähen aber wirklich gut von der Hand. Mein Maschinchen hat auch anstandslos Leder und andere Stofflagen genäht. Dank Schildröte und Teflonfuß alles kein Problem.

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Schnitt: Grete von Machwerk
Stoffe: diverse Reste von überall und Wachstuch von kleiner Stern Heidenheim
Leder: Leder Reinhardt Pfullingen

So und auf zum RUMS mit dem hübschen Teil. Es ist nämlich für mich.

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Meine zweite Ewa von Machwerk

Ewa von machwerkBereits für mich selber habe ich eine Ewa von machwerk genäht. Schön in Bunt und eher ungewöhnlich. Sie war eine ganze Weile mein täglicher Begleiter.

Und nun wollte meine Mama auch eine Ewa haben. Nicht ganz so groß sollte sie sein. Nicht ganz so auffällig sollte sie sein. Träger quer über die Schulter sollte sie haben. Aha – quasi drei Wünsche auf einmal. Na da mach ich doch gerne und mit Links.

Öhm..naja nicht ganz, im Moment dauern alle Projekte ziemlich lange, aber sie werde fertig.

Im Gegensatz zur ersten Ewa habe ich mich diesmal für die kleine Version entschieden. Sie hat genau die richtige Größe um noch als Trägertasche getragen zu werden.

Beim Durchwühlen der Schränke fiel mir noch ein Stück schwarz weißer Stoff vom Möbelschweden in die Hand. Passt perfekt dachte ich mir. Nicht zu auffällig, aber doch irgendwie besonders. Ihn hatte ich schon einmal zu einer Tasche verarbeitet. Zu einer Zita, auch von machwerk.

Ewa von machwerk Ewa von machwerkBeim Futter habe ich mich letztendlich für schwarzen Stoff entschieden, aufgelockert von einer roten Paspel. Ich muss zugeben, eigentlich keine so gute Idee. So ist das Innere der Tasche immer dunkel und man muss viel mehr suchen. Ich weiß das, trotzdem wollte ich es hier so haben, weil ich auch keine wirklich anderen passenden Stoff gefunden habe.  Das Mittelfach habe ich als Auflockerung nochmal im Außenstoff genäht und mit Decovil verstärkt. Verschlossen gehalten wird es durch einen Reißverschluss mit zwei Schiebern.

Ewa von machwerkFür den Reißverschluss habe ich diesen tollen versilberten von Machwerk genommen. Ich mag das sehr gerne. Haken und Co habe ich auch bei dieser Tasche wieder aus massiven Material gewählt. Bezogen über Thalversand. Metall gibt den Taschen immer ein großes Stück Wertigkeit. Es ist massiv, robust und es glänzt. Die runden Karabiner gibt es bei machwerk im Shop zu bestellen, ebenso die tollen Reißverschlüsse und sollte es euch gelüsten eine Sixta zu nähen, dann gibt es bereits passendes Sets bei ihr.

Als Träger hat sich meine Mama ein verstellbares Gurtband in schwarz ausgesucht. Je nachdem kann sie jetzt wählen ob sie die Tasche quer oder über die Schulter tragen möchte.

Ich muss zugeben, dass passt wirklich gut und ich überlege mir auch so eine kleinere Ewa als Trägertasche zu nähen. Ich mein, Taschen kann man nie genug haben.

Ewa von machwerk

Schnitt: Ewa von Machwerk

Stoff: Möbelschwede
verlinkt: Creadienstag 

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Sixta, machwerk und kleiner Stern

DSC05291Eigentlich sollte hier ein ganz anderer Beitrag stehen, denn eigentlich wollte ich schon lange wieder an der Maschine sitzen. Aber irgendwie kommt es ja meist anders.

Und um auf die letzten Kommentare einzugehen. Ihr habt natürlich Recht und ich hab beim MMMay nicht versagt. Es ist halt manchmal das Leben was anders läuft und ich habe ja auch viel gelernt. Und es ist ja auch ganz gut, dass ich manchmal daran erinnert werde, meine Ansprüche etwas runter zu schrauben.

So ist es in den letzten Wochen mit dem Nähen nichts geworden. Zwar hat der Umzug gut geklappt. Und so langsam steht auch alles. Das Nähzimmer ist allerdings ein Chaos und beherrscht mich. So langsam kommt aber Ordnung rein und es geht wieder los.

Und wenn man es so richtig notwendig hat, kommt ein Nähkurs mit Martina von machwerk gerade richtig. Vor längerer Zeit hatte ich nach einem Kurs gesucht und konnte noch einen Platz ergattern. In Heidenheim bei kleinerStern. Ist zwar auch gut 80km von mir weg, aber irgendwie wollte ich unbedingt. Auch weil ich neugierig auf Eva war und auf ihren Laden.

Am Samstag war es dann soweit. Früh noch schön mit meinen Männern gefrühstückt, den Beiden einen tollen Tag gewünscht und auf ging es.

Ich muss ja schon zugeben, auf den letzten Kilometern habe ich bisschen gezweifelt ob ich überhaupt auf dem richtigen Weg bin. Ist ja schon ziemlich Niemandsland wo man langfährt.

Endlich da wurde ich direkt von Martina begrüsst und von Eva. Ach das war so herzlich und warm. Ganz toll. Ich war sofort im siebten Nähhimmel. Auch die anderen Frauen waren so toll. Eine ganz tolle Runde.

Wie immer ist es total spannend zu beobachten wie sich für Schnitte und Stoffe entschieden wird. Und später natürlich auch oder besser gesagt besonders zu beobachten wie die Werke entstehen. Wir haben uns ausgetauscht, beraten und manchmal auch gemeinsam entschieden. Wir haben uns motiviert und beruhigt und viel geschnattert.

Ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt.IMG_2146

Und einen großen Beitrag hat die liebe Eva von kleinerStern geleistet. So ein toller Laden, so viele schöne Stoffe und so eine herzliche und offene Person. Man musste sich einfach wohlfühlen. Leckers Essen und das Gefühl herzlichst willkommen zu sein. kleinerStern hat etwas ganz besonders und das ist nicht nur die immense Auswahl an außergewöhnlichen Stoffen, es ist das ganze Ambiente. Und es war klar wie Kloßbrühe, dass ich hier nicht ohne Stoffe rausgehen kann und so hab ich mir dann noch 3 wunderschöne Stoffe gegönnt. IMG_2150

Der Laden bietet unendliche Möglichkeiten zu stöbern. Immer entdeckt man etwas Neues. Und es ist wirklich ein Jammer, dass es nicht gleich bei mir ums Eck ist. Wobei mein Geldbeutel freut sich sicherlich darüber, sonst wäre er ständig leer. So und damit ihr jetzt richtig neidisch werdet ein paar Fotos. Ehrlich solltet ihr je mal hier in der Gegend sein, dann lohnt sich ein Abstecher. Ich glaube ich hab noch nie so viele Wachstücher auf einmal gesehen und kann mich nicht dran erinnern je eine Laden betreten zu haben in dem ich mehr Stoff hätte kaufen können. IMG_2151

Ihr merkt ich gerate ins Schwärmen. Es war so ein toller Tag und so war es völlig logisch dass ich im November wieder mit dabei bin. Ach wie freu ich mich. Irgendwer hat gesagt, so ein Nähkurs ist wie einen ganzen Tag Yoga, herrlich entspannend. Und ja dem kann ich nur zustimmen.

Genäht habe ich natürlich auch. Eine Sixta von machwerk. Schon lange liegt der Schnitt hier, aber die Zeit … ihr wisst ja. Aber heute hatte ich ja einen ganzen Tag Zeit dafür. Aber bis ich mal zum Nähen gekommen bin, verging echt irre Zeit. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden – für eine Farbkombination, für einen Stoff, für alles. Schlimm. Es gab wirklich viel zu viel Auswahl. Dann hatte ich endlich einen Stoff, und das nächste Problem trat auf, mir fehlte ein Stoff zum Kombinieren und auch noch einer für das Futter. Dank tatkräftiger Unterstützung habe ich mich letztendlich für eine ziemlich dezente Kombination von Petrol (auf den Fotos kommt der Stoff eher blau durch, er ist in real eher Richtung grün) und Grau entschieden und muss sagen, dass ich genau mein Ding. Wunderbar.

Ich hatte zwischendrin aber echt die Befürchtung nicht fertig zu werden. Und zwischendrin war ich auch fast mal der Meinung meine Farb- und Stoffkombination über den Haufen zu werfen. Es gab soooo tolle Sachen. Seufz… man kann leider nicht alles kaufen.

Sixta ist wirklich ein ganz toller Taschenschnitt. Durch das Soft and Stable bekommt der Boden eine tolle Form und leichterer Oberstoff lässt die Tasche schick zusammen fallen. Hach….ich bin verliebt. Die Größe ist perfekt. Meine Monbento passt super rein, diverses Kleinzeug auch. Es gibt eine tolle Außentasche mit Reißverschluss und innen auch eine Tasche.

DSC05296Ich habe mich für etwas edleres Gurtband als Träger entschieden. Es hat einen leichten Glanz und ist nicht ganz so „einfach“ wie man das von den normalen Gurtband her kennt. Durch einen Schieber habe ich die Möglichkeit meine Sixta Quer oder als klassische Schultertasche zu tragen. Auch zum Rucksack ist sie schnell umgebaut. Das Gurtband habe ich mit Nieten befestigt und diesmal nicht genäht. DSC05302Sieht viel schöner aus.  Martinas Presse ist wirklich grandios. Das geht Ruckzuck und ohne sich da einen abbrechen zu müssen.

Als Reißverschlüsse habe ich diese tollen von machwerk verwendet. Die sind wirklich toll. Dazu schöne schwere Schnallen und Ringe, das macht das Ganze viel wertiger. Ich bin ja wirklich ein großer Fan von und hab jede Menge von den Sachen da. Beziehe die meist vom Thal Versand (ist das jetzt schon Werbung?)

DSC05297Für das Futter habe ich ganz feinen Chevron verwendet. So ein hübsche graubraun, sehr passend und dezent. Wir haben nämlich festgestellt, dass helles Futter viel besser ist als dunkles. So sieht man nämlich auch noch etwas wenn man in die Tasche schaut. Ist nicht so ein schwarzes Loch.

So jetzt noch bissli Bilderflut. Ich hab gestern fleißig fotografiert und zwar von unserer Wohnzimmervitrine. Irgendwie passt das perfekt zueinander. Und mal ganz am Rande. Es war so eine super schöne und gute Entscheidung uns doch ein paar neue Möbel zu kaufen und es war noch eine bessere Entscheidung weiße Möbel im landhausähnlichen Stil zu wählen. Das passt zu uns allen wirklich sehr gut. Es ist irgendwie romantisch ohne zu verspielt zu sein. Es passt von der Farbe und überhaupt harmonieren die Farben so schön mit uns und unserem Leben.

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Und das Ganze verlinke ich heute beim Creadienstag.

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Ewa von Machwerk

Zur Abwechslung habe ich mir eine Tasche genäht.

Eine Ewa von Machwerk. Ein Schnitt der mich sofort begeistert hat, eigentlich wie alle Taschenschnitte von der lieben Martina. Entweder schlicht mit tollen Details oder ungewöhnlich. Ich mag sie einfach alle.

Ewa ist eine schöne schlichte Tasche mit super Innenaufteilung. Sie ist recht zügig und problemlos zu nähen. Da ich so begeistert von den runden Karabinern bin und die echt noch nirgends so in der Ausführung gesehen habe, habe ich kurzentschlossen ein entsprechendes Set gleich mitbestellt. Vielen Dank für die tolle Idee und Qualität.

Verwendet habe ich einen wirklich gut abgelagerten Gobelin Stoff. Davon hab ich knapp 2m hier und eigentlich sollte er ne Reisetasche werden. Aber irgendwie hab ich das Projekt nie in Angriff genommen und mir mittlerweile eine tolle gekauft.

Vorder- und Rückseite

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Den Taschenboden und die Henkel habe ich aus Kunstleder gemacht. Dunkelgrau, einfach weil es besser zum Gobelin passte. Das Innere der Tasche ist recht schlicht in Petrol gehalten. Abgesetzt mit pinkfarbenen Reißverschluss.

Mit der Qualität des Kunstleders bin ich leider so gar nicht zufrieden. Es franzt und sieht jetzt schon unschön aus. Offenkantige Bearbeitung ist damit nicht möglich. Ich überlege ob ich das direkt noch austausche. Allerdings hab ich keinen Rest und müsste neukaufen. Mal überlegen

Innenfach

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Die Volumentaschen sind so eine tolle Idee. Platz für Stifte ist in der Mitte. Das Reißverschlussfach ist einfach toll. Dank zwei gegenläuftiger Zipper immer leicht zugänglich.

Die Vorderseite ziert ein weiteres Reißverschlussfach, innen wieder petrolfarben. Das Fach hat mich echt Nerven gekostet. Als ich die Tasche fertig gestellt habe, seh ich dort einen Faden und will den abschneiden. Und auf einmal löst sich alles und der Reißverschluss hält nur noch am Stylefix. Na toll. Also hab ich den Reißverschluss von außen bei fertiger Tasche mit der Hand angenäht. Irgendwie nicht so toll.

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Beim nähen der Tasche ergab sich nur ein klitzekleines Problem. Das Anbringen der Ösen ging nicht so leicht wie gedacht. Auch habe ich sie recht eng beieinander angebracht. So faltet sich meine Tasche nicht ganz so, ich mag das aber so.

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Die Henkel habe ich als Schlinge gefertigt und in die runden Karabiner eingehakt. Wie schon erwähnt, eignete sich das Kunstleder nur bedingt dafür und franst ganz schön aus. Es ist aber tragbar.

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Geschlossen wird die Tasche mit einem Magnetverschluss. Damit diese den Stoff nicht beschädigt oder der Stoff dort einreißt, habe ich den Stoff an der Stelle mit einem Filzgleiter verstärkt. Diese einfachen, die man auch unter Stühle macht. So sitzt der Magnetverschluss fest und kann auch genügend Druck aufbauen.

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Noch ein paar Bildchen

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Verlinkt auf Creadienstag und Handmadeontuesday.

 

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Creadienstag 16.9.2014 // Herbst-Arya

So endlich geschafft. Von Machwerk ist jetzt auch Arya bei mir eingezogen. Getreu dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“. Dabei stand das Projekt anfangs unter gar keinem so gutem Stern. Aber dazu später mehr.

Ayra ist genau meine Tasche. Sehr ungewohnte Form und genau die richtige Größe. Nicht ganz so groß wie die Zita, welche mich zur Zeit täglich bekleidet. Außen mit einer kleinen Reißverschluss-Tasche versehen und innen auch mit einer kleinen Tasche, so hat alles seinen Platz

So jetzt zum Projekt. Eigentlich wollte ich die Tasche aus rotem Leder machen. Ebendieses Leder, welches ist mir bei Leder Reinhardt gekauft hatte und hier schon gezeigt hatte. Und ich hab mir schon etwas Sorgen gemacht wie das mit dem Nähen wird. Bin zig mal drum rumgeschlichen und war schon beim Zuschnitt sehr nervös. Und dann kam die verhängnisvolle Reißverschluss-Tasche. Ich hab noch überlegt ob ich sie weglasse, weil ich nicht riskieren wollte, das Leder zu versauen, aber nein ich wollte sie. Soweit so gut. Ich alles nach Anleitung gefertig, sehr skeptisch ob das denn gelingen wird. Und es gelang natürlich nicht. Die Nähmaschine hopste warum auch immer und ich hab es nicht gleich gemerkt. Tja und somit war das Leder mit dicken fetten Löchern versaut. Ich hatte mir nämlich auch in den Kopf gesetzt, die Nähte mit beigen Zierfaden abzusteppen. Ergebnis entsprechend große Löcher. Ein Jammer. Ich natürlich erstmal alles in die Ecke geworfen.

So im Nachhinein fiel mir auf, dass ich den Reißverschluss ja auch hätte offen absteppen können. Leder franzt ja nicht aus. Aber nö…. Bis jetzt lag also Arya in der Ecke. Weil mir noch kein Mittel eingefallen ist, wie ich Leder retten könnte.

Ich hab lange überlegt was ich jetzt damit mache, Innentasche und alles war ja auch schon fertig. Und ich wollte doch so gern ne rote oder zumindest dunkelrote Tasche haben und es musste ne Arya sein. Also hab ich jetzt meine ganzen Stoffe durchgewühlt und tatsächlich dunkelroten sehr festen Jeans gefunden. Passt perfekt zu meinem olivem Parka. Also los.

Zugeschnitten war der Stoff schnell. Und da ich Innentasche und alles schon fertig hatte, ging die Tasche am Ende wie von selber. Ein schönes Projekt. Sehr flink und sehr effektvoll. Mir gefällt es.

Tragen werde ich Arya mit einem Schultergurt. Ich finde das einfach bequemer als so kurze Henkel. Die nächste bekommt dann Henkel.

Anders als in der Anleitung habe ich die Vlieseline auf die Innentasche gebügelt, aber das war der Tatsache geschuldet, dass ich eigentlich Leder verwenden wollte. Die Reißverschlusstasche ist etwas schmaler geworden, weil mein urprünglich geplanter Reißverschluss natürlich jetzt von der Farbe her nicht gepasst hat, also hab ich das verwendet was ich da hatte. Die Tasche bietet trotzdem noch genügend Platz.

Nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem großem diagonalem Reißverschluss. Nicht mit der Verabeitung, nein im Gegenteil, die ist mir so gut wie noch nie gelungen. Aber mit der Farbe. Eigentlich habe ich geplant die Tasche mit messingfarbenen Verschlüssen zu versehen. Hätte glaub ganz gut zum herbstlichen Ton des Jeans gepasst. Da ich aber nur silberne D-Ringe hatte, musste ich umschwenken und habe den Reißverschluss aus farblich passenden Reißverschluss-Meterware genommen. Sieht auch ganz schick aus.

Die Bilder sind nicht ganz farbtreu. Das Rot geht eher ins bläuliche. So ein richtige Weinrot.

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So sieht sie von oben aus. Und natürlich auch von vorn mit Blick auf die Reißverschlusstasche

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Seitenansicht und silberne Verschlüsse.

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Die Innentasche ist aus Baumwolle mit Streublümchen. Blau als Außenstoff hätte sicherlich auch gut gepasst. Aber das passt dann nimmer zur Jacke. Die Ticks der Nähnerds

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Mehr Creadienstag wie immer hier. Ich bin gespannt welche tollen Sachen diesmal dabei sind.

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