Rachel aus LaMaisonVictor

 

Herzlich willkommen zu Tag 24 vom MMMay17. Und das ist mein heutiges Outfit.

Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann muss das natürlich auch umgesetzt werden. Und diesmal handelt es sich um Faltenröcke. Ich hatte ja schon mit Chardon von Deer and Doe einen Versuch gestartet. Eher mit mäßigem Erfolg. Dann konnte ich beim Nähkränzchen den Rock Rachel aus der LaMaisonVictor anprobieren und was soll ich sagen, ich war doch schon schwer angetan. Also soll Rachel jetzt auch bei mir einziehen.

Stoffwahl war auch hier wieder schnell getroffen. Ein am Vortag gekaufter Jeanscoupon vom Stoffmarkt. Ist zwar schwarz, aber wen stört das schon.

Mein erster Eindruck von Rachel war also sehr positiv. Im Gegensatz zum Chardon gefiel mir die Faltenlösung und natürlich die Bundlösung um Welten Besser. Das Ganze fiel insgesamt einfach gefälliger. Ich kann aber gar nicht genau sagen warum eigentlich. Vermutlich weil es weniger Falten sind.

Soweit war der Rock auch sehr schnell genäht. Aber oh Wunder, natürlich hab ich voll den Knoten im Kopf gehabt und die Einlage erstmal falsch gebügelt und dann passte der Bund so gar nicht an den Rock. Große Fragezeichen im Kopf und auf der Stirn. Tja wenn man die Falten am Reißverschluss vergisst, kann das ganze ja auch nicht passen.

Ich hatte mir Größe 42 abgepaust, musste dann aber doch auf deutlich Kleiner umschwenken. Das Ganze war einfach zu weit. Jetzt bin ich mir allerdings nicht so wirklich sicher ob ich einfach weniger bin oder ob der Stoff einfach so dehnbar war.

Wie dem auch sein, verkleinert war er dann recht schnell. Wird eh nur an der Seite was weggenommen, die Falten bleiben einfach wie sie sind. Und ich muss zugeben, dass gefällt mir gut.

Ein bisschen tricksen und tüfteln musste ich dann bei dem Falten am Reißverschluss. Die wollten sich einfach nicht so legen wie ich wollte. Aber ich habe ja Geduld (mehr oder weniger)

So und jetzt noch zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Den Rock auf richtige und gleichmäßige Länge bringen. Öhm ja, der geübte Leser wird hier feststellen, dass ich das immer wieder übe und irgendwie will es nicht. Okay zugegeben, ich übe nicht, sondern meine bessere Hälfte. Ich find das ist so eine furchtbare Prozedur, auch wenn ich einen Rockabrunder habe. Und am Schlimmsten ist, dass ich dran erst denke, wenn ich schon mutig den Rock frei Nase gekürzt habe. Und dank Po ist er dann, wie sollte es anders sein, natürlich zu kurz. Auf Arbeit gibt es Arbeitsanweisungen, ich überlege ernsthaft mir fürs Nähen auch eine zu schreiben. „Bitte den Rockabrunder vor dem frei Nase kürzen verwenden“

Nun komme ich also in Rachel daher. Farbenfrohes schwarz, passt ja zu jeder Jahreszeit und zu nahezu jeder Farbe.

Der Rock kommt ohne Futter aus was ihn wirklich schnell genäht werden lässt. (was das eigentlich für ein Satzbau? *grübel*)

Mittlerweile hat der Rock schon ein paar Tage auf dem Rücken und entwickelt sich zu einem wahren Liebling. Ich könnte den wirklich täglich tragen. Weshalb hier gerade ein zweiter im Entstehen ist. Diesmal aus Leinen.

 

Dazu trage ich heute meinen Blaster – das Ergebnis meines diesjährigen Frühlingsjäckchen Knit Along. Der Blaster lies sich wirklich super stricken und ich bin sowohl von Wolle als auch von Schnitt immer noch begeistert. Die Farbe finde ich ziemlich universell. Passt eigentlich zu allem. Und ich muss zugeben, ich überlege wirklich mir noch einen zu stricken. Ich hätte ja gern noch was in grün oder so.

Unten drunter noch eine Renfrew-Astoria-Kombination. Eigentlich war es ein Renfrew, aber irgendwie sah das komisch aus. Und so hab ich das ganze gestern abend kurzerhand auf die Länge und Bundlösung eines Astoria gebracht. Okay so kurz hat es nicht gedauert, weil ich irgendwie wie immer fröhlich drauflos geschnitten habe und am Ende fast das ganze Shirt versaut hätte. Das wäre echt schade gewesen, der Jersey ist aus Baumwolle und den hab ich vom Stoffmarkt. Und ich finde den wirklich ganz toll. Fasst sich schön an und hat so ein ganz zartes Streifenmuster, sieht ein bissli aus wie Leinen.

So und damit verlinke ich mich beim heutigem MeMadeMittwoch und beim AfterWorkSewing.

 

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Schluppenshirt Burda 117 aus 7/2014 und Hollyburn

Lange lange ist es her, dass ich etwas von Burda genäht habe. Aber manchmal muss man doch.

Es ist nämlich so, dass ich heute auf Dienstreise gehe, die Erste seitdem ich wieder Arbeiten gehe. Und wie immer fällt mir just 1 Woche vorher ein, dass ich ja nichts zum Anziehen habe. Also habe ich etwas bei Z****** bestellt und herzhaft gelacht. Öhm…Nein…so möchte ich nicht herumlaufen und nein….ich habe keine verschobene Figur, die Designer/Herstellen produzieren schlichtweg an der Frau vorbei. So kommt es mir vor. Im Rücken zwei Nummern zu groß, am Busen 2 zu klein. Klar in der Summe ist es meine Oberweite, aber mal ehrlich, so mag man doch nicht herumlaufen.

Okay…was nun?

Selber nähen… Ganz klar.

Vor ein paar Wochen war ich mit Maria von Fadenwechsel in Stuttgart Stoffe shoppen. Da hatte ich mir 4 m tollen Anzugsstoff mitgenommen, weil ich aus diversen Gründen ein Kostüm nähen wollte. Tja und der lachte mich jetzt an und ruckzuck war der zu einem Hollyburn verarbeitet. Als der Rock fertig war, habe ich mit erschrecken festgestellt, dass der Stoff in der Länge elastisch ist. Wieso das? Wer macht denn sowas? Was für einen Sinn hat das denn bitte? Naja ich hatte gehofft, dass er sich gut aushängt. Und nach 5 Tagen beschwertem Aushänge, sieht der noch genauso aus und ich habe ihn gesäumt und das Futter schön gemacht.

Ich mag ihn sehr. Durch den weichen Stoff fällt er ganz anders und schwingt schön. Schöner Gegensatz zu meinen restlichen Hollyburn.

Doch was zum Rock tragen? Irgendwas schnelles nähen und überhaupt. Eigentlich hatte ich ja gar keine Stoff mehr da. In den letzten Wochen hatte ich im Akkord Jersey vernäht und tja…. Nach einigem Wühlen habe ich noch petrolfarbenen Viskosejersey gefunden. (Die Farbe ließ sich einfach nicht fotographieren) Ein Anfang

Maria brachte mich auf eine Schluppenbluse. Und nach einiger Recherche hab ich mich dann auf das Top 117 aus Burda 07/2014 eingeschossen. Ich hab ganz tolle Versionen von Schluppen bei Küstensocke und bei Frauenoberbekleidung gesehen. Und los ging es.

Und ich kann mit Bestimmtheit sagen, burdaisch ist nicht meine präferierte Sprache. Ohne Maria hätte ich es nicht geschafft. Und am Ende muss ich zugeben, dass ich ziemlich Freestyle genäht habe und es vom eigentlichen Schnitt doch abweicht.

Was habe ich also geändert. Ich habe mich für Größe 40 entschieden und die Taille 1.5cm nach oben gesetzt. Ich habe beide Seiten des Kragens lose hängen. Die rechte Seite also nicht im Vorderteil eingefasst. Und ich habe den Kragen zu einem Schlauch geschlossen und letztendlich alles etwas gekürzt.

Es ist, dank meiner Standleitung, leider auch so, dass die Innenseite in der Verarbeitung etwas zu wünschen übrig lässt, einfach weil ich mir irgendwie nicht mehr zu helfen wußte und einfach genäht habe. So wie ich dachte und so dass es am Ende das Bild hatte, was im meinem Kopf lange schon bestand.

Es ist sicherlich nicht die Feine Englische Art Schnitte derart zu verstümpern, aber nunja, damit muss der Schnitt leben.

Für meine nächste Version habe ich Besserung gelobt und werde sorgsamer arbeiten. Aber auch diese Version wird die Schalenden lose haben.

Fazit: Ohne Hilfe hätte ich ziemlich doof ausgesehen. Was ich aber toll finde, ist die Tatsache, dass das Top doch recht schnell genäht ist. Und es ist aus Jersey. Das mag ich sehr.

Und so war ich an Tag 10 des diesjährigen MMMay17 unterwegs. Sehr viele toll gekleidete Frauen findet ihr auf dem MeMadeMittwoch Blog und auf Instagram unter dem Hashtag #MMMay17

Ich bin so frei und verlinke mich heute sowohl beim MMM als auch beim RUMS

 

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Meine neue Lieblingskombination – Hollyburn und Renfrew

Tatsächlich, ich habe genäht. Okay ich gebe zu nichts weltbewegendes, aber ich habe genäht.

Und so gibt es heute ein neues Outfit an mir zu sehen. Hollyburn Renfrew Kombination.

Der Rock ist ein Hollyburn, der Ende 2016 entstanden ist. Im Rahmen meiner nähwütigen Phase in der ich 3 Hollyburn genäht habe. Bisher habe ich euch ja nur 2 der dort entstandenen Röcke gezeigt. Heute also der damals an zweiter Stelle gefertigte Hollyburn. Genäht wieder die schmalste Version.

Der Stoff ist ein sehr dunkler blauer Wollstoff. Schon vorgewaschen und damit einfach nur toll. Ich habe ihn vom Tauschtisch in Würzburg mitgenommen und bin schwer begeistert. Der Stoff ist ziemlich schwer und hat schon etwas Militärisches. Erinnert mich irgendwie an so einen schweren Uniform-Stoff. Aber er fällt toll.

Damals hatte ich ja so eine Art Wahn und hab im Akkord (sofern man bei 3 Röcken davon sprechen kann) zugeschnitten. Und hier prompt den Fadenlauf ignoriert und die vordere Mitte in Fadenlauf gesetzt. Ich war mir erst nicht so sicher, hab aber nach Recherchen festgestellt, dass es offenbar einige Näherinnen gibt, die das regelmäßig beim Hollyburn machen und war auf das Ergebnis doch gespannt. Und was soll ich sagen, der Fall ist sehr toll. Und er gefiel mir auch besser als meine ersten Hollyburn. Das Taillienband habe ich auch hier wieder nach der Anleitung von A faishionable Stitch genäht. Das hatte ja schon beim Vorgänger gut geklappt. Jetzt ist es nicht mehr so ein gerade Streifen, sondern ein schönes Taillenband welches sich um meine Kurven legt.

Ich muss sagen, dass ja das Taillenband immer das war, was mich am Hollyburn gestört hat, jetzt ist sozusagen der letzten Kritikpunkt beseitigt und der Hollyburn zu einem Dauerbrenner bei mir Avanciert. Und mit seinem rotem Futter ist dieser Hollyburn auch echt toll gelungen.

Hier bei diesem schweren Stoff hat auch mein Tailor-Board wieder super Dienste geleistet. Man kann damit wirklich die tollsten Bügelergebnisse erzielen und schöne flache Nähte erreichen. Ich möchte wirklich nicht mehr ohne. Und auch hier habe ich mich wieder ungeheuer schwer mit dem gleichmäßigem Ablängen des kompletten Rockes getan.

Dazu trage ich heute meine neue weiß-blaue Ringelliebe. Ein Renfrew Shirt von Sewaholic in weiß-blau gestreift. Der Jersey ist 95% Baumwolle und 5% Elasthan. Schön fest und im Moment mag ich diese Baumwoll-Jerseys einfach viel lieber.

Ich habe Größe 10 zugeschnitten und bin damit wirklich gut hingekommen. Bis auf meine Übliche Längenanpassung für eine gut sitzende Taille, habe ich an dem Shirt nichts verändert. Und es ist ein Rundhalsausschnitt mit kurzen Ärmeln geworden. Eine Kombination aus A und B also. Nahtzugabe ist im Schnitt schon enthalten, ich habe allerdings nur 1cm benutzt, halt die Breite vom Füßchen auf der Overlock.

Das Shirt ist wirklich super schnell genäht. Praktischerweise haben die Ärmel kein Vorne oder Hinten sondern sind symmetrisch. Also nichts mehr mit überlegen wo ist vorne und wo hinten. Knips in die Mitte und dann kann man den Ärmel schon einnähen. Halsausschnitt und Bund dran. Ärmelsäume und fertig. Ruckzuck.

Ich mag das Shirt wirklich sehr gerne. Es ist körpernah würde ich sagen. Obwohl ich immer geglaubt habe, dass es anliegend ist. Zumindest sieht es auf den Beispielbildern aus. Wie dem auch sei, ich mag es sehr gerne.

Und in Kombination mit dem Marineblauem Hollyburn ist es einfach toll. Mir gefällt das Outfit sehr gut und es könnte zu einer Lieblingskombination aufsteigen. Wobei ich befürchte für den Sommer wird der Rockstoff zu schwer sein. Vermutlich muss ich also eine entsprechende Sommervariante des Stoffes suchen.

Und damit reihe ich mich in jede Menge gut gekleideter Frauen ein, die sich wöchentlich auf dem MeMadeMittwoch Blog versammeln.

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Hollyburn und Cropped winter Sweater

Herzlich Willkommen und einen schönen Mittwoch Abend.

Hier sollte jetzt eigentlich ein anderer Blogpost stehen, aber wie es manchmal so kommt. Ich bin also so frei und ziehe den jetzt vor, auch wenn es nicht der Reihenfolge meines Nähschaffens entspricht, egal ich hab das heute an und dann wird das so verbloggt. Fertig. Aus.

Sooooooo… mit vielen vielen O. Was gibt es heute zu sehen?

Tja heute also wieder ich und mein Hollyburn. Oder mein Hollyburn und ich, schließlich nennt sich der Esel immer zum Schluss. Was soll ich sagen – ich liebe ihn. 

Der Stoff ist der Hammer. FrauvonWelt hat ihn mir aus der Stoffgalerie in Leipzig mitgebracht und ich habe ihn bewußt erst angeschnitten als ich mit dem Schnitt zufrieden war. Zu schade wäre es gewesen, hätte mir irgendwas später nicht gefallen. Schwarz mit samtigen Blumen drauf. Fasst sich toll an. Etwas fester mit tollem Stand. Er rief direkt nach Hollyburn.

Natürlich war ich auch diesmal experimentierfreudig, soweit man das so nennen kann. Meinen dunkelblauen Hollyburn (trage und zeige ich euch hoffentlich nächste Woche) hatte ich hat mit FL = vordere/hinteres Stoffmitte zugeschnitten. Diesmal hab ich das alles einfach im Bruch gemacht. Okay…ich gebe zu, man sollte da berücksichtigen, dass der Rock 1.5cm Nahtzugabe enthält. Die sollte man dann beim Legen im Stoffbruch abziehen, wird sonst  minimal zu weit. Egal…lässt sich ja alles anpassen.

Zugeschnitten und genäht war er dann wieder schnell. Ruckzuck….okay, wie immer das Futter als Stolperstein. Aber auch das bekomme ich so langsam in den Griff. Diesmal ziert graues Innenfutter den Rock. Was ich allerdings gestehen muss, der Rock rutscht schon wieder ziemlich und ich muss den irgendwie deutlich enger machen. Hm… das Leben hat manchmal Vor- und Nachteile.
Dazu trage ich einen Cropped Winter Sweater nach Andi Satterlund. Verstrickt wurde hierzu Lang Yarns Merino+. Ein wirklich tolles und schnelle Projekt. Ehrlich. Und das sage ich, wo ich eigentlich lieber Raglan stricke, weil ich die verkürzten Reihen bis dato nicht konnte. Aber auf einmal war der Knoten geplatzt und schwups ruckzuck. 14 Tage habe ich für den Pullover gebraucht. Und das ist für mich wirklich schnell.

Ich habe mich bewußt für eine einfarbige Variante entschieden. Einfach weil es so besser kombinierbar ist. Aber ich denke es wird noch eine Variante mit farblichen Kontrasten geben. Ich mag ihn sehr gerne.

Bevor ich jetzt den Blogpost abschließe möchte ich mich nochmal ganz herzlich für die schönen Kommentare für meinen letzten Beitrag bedanken. Sehr lieb von euch gewesen. Ganz besonders freut mich, dass es tatsächlich Kaufentscheidung für einen Schnitt gegeben hat, aufgrund des Postes. Sowas geht wirklich runter wie Öl und freut mich sehr.

Und damit verlinke ich mich beim MeMadeMittwoch, wo uns heute zum letzten Mal Meike von Crafteln begrüßt und beim Afterworksewing

 

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Hollyburn und Astoria

Da bin ich wieder. An einem Mittwoch zum MeMadeMittwoch.

Ich muss zugeben, dass ich viel in der letzten Zeit genäht und wenig verbloggt habe. Dafür aber immer auf Instagram meine Fortschritte festgehalten.

Letzte Woche war ja Lieblingsstücke 2016 unser Thema. Heute möchte ich euch meinen neuen Hollyburn vorstellen. Der erste einer ganzen Reihe bzw Serie. Und bevor hier jemand was sagt, nein zu viele Hollyburn Röcke kann man nicht haben. 

Bisher habe ich meine Röcke immer eher hüftig getragen. Und so sehr ich den Rock geliebt habe, irgendwie war doch immer etwas was mir nicht so gefallen hat. Aber da ich den Rock so toll finde, habe ich mich damit arrangiert.

In den letzten Wochen des Jahres hatte mich dann die Nähleidenschaft wieder gepackt und ich hab in meinem Kleiderschrank Inventur gemacht. Was brauche ich? Röcke und Oberteile. Okay, nichts leichter als das. Und mir war auch klar, dass ich Hollyburn nähen will. Stoff hatte ich genügend für mindesten 4-5 Röcke. Also direkt losgelegt.

Und diesmal wollte ich etwas verändern, diesmal sollte alles an den Röcken toll sein. Also erstmal die Stoffe danach sortiert was Probe wird und dann losgelegt.

Im August hatte ich schon einen Hollyburn zugeschnitten und angefangen. Und dort aber wieder am Taillenband hängen geblieben. Also nochmal genau geschaut was mir an meinen Hollyburn nicht passt und was ich bei anderen in ihren Hollyburn so toll finde. Hm…die sitzen alle in der Taille. Vielleicht mal dort ansetzen und das versuchen?

Also meinen angefangen Hollyburn nochmal auseinander genommen und entsprechend in der Größe angepasst. Jetzt hab ich die Größe 12 und nicht mehr 16.

Und mir dann den Taillenbund nochmal angeschaut. Einen tollen Formbund hatte ich an meine alten Hollyburn auch noch nicht konstruieren können. Also habe ich im Netz nach entsprechenden Alternativen gesucht. Bei A Fashionable Stitch habe ich eine schöne Anleitung für einen gebogenes Taillenband gefunden und meins dahingehend umgebaut. Erstmal vorsichtig um mich bei späteren Röcken ranzutasten. Weg ist ja schnell geschnitten.

Die Erste Anprobe nach dem zusammenheften war wirklich vielversprechend. Am Taillienbund hab ich noch zu meckern gehabt. Also habe ich das vorne noch etwas angepasst. Jetzt ist da sowohl im Rockteil als auch im Taillenbund eine Naht, aber dafür liegt es sehr schön an und der Rock sieht super.

Für weitere Röcke habe ich das Taillenband gleich nochmal abgeändert.

Längentechnisch bin ich im Gegensatz zu meinen anderen Hollyburn wieder etwas kürzer geworden. Ich hab irgendwo gelesen, wenn man solche Röcke mit überwiegend flachen Schuhen trägt, dann sollten die Röcke etwas kürzer sein, weil sonst die Proportionen nicht mehr stimmen. Sei mal dahingestellt ob das jetzt so stimmt, ich mag die Länge ganz gerne und finde das passt gut.

Und ich hab wie wild mit dem Taylor Board gearbeitet. Junge Junge, werden die Nähte und alles was man bügeln muss toll damit. Ich bin schwer begeistert.

Das einzige was ich nie hinbekommen werde, ist ein tolles Futter. Schlimm. Nie ist es gleichlang und irgendwas ist immer. Wie macht ihr das denn? Ich hab jetzt schon die Röcke auf Links gezogen und dann mit dem Rockabrunder handiert, auch nur Mist. Das frustriert mich wirklich.

So Hollyburn, next Generation ist damit fertig gewesen. Fehlt noch passendes Oberteil.

Uff. Dafür hab ich gesucht. Irgendwann bin ich mal beim Ondee Sweater von deer und Doe gelandet. Aber hab mich dann daran erinnert, dass ich ein ähnliches Muster schon habe. Nämlich von Seamwork das Astoria. Wobei mir beim Ondee Sweater der Kragen so toll gefällt, aber muss ich halt mal selber konstruieren.

Also Schnitt rausgekramt und Probestoff gesucht. Aus Resten von schwarzen Baumwoll-Jersey habe ich dann das Astoria zugeschnitten und genäht.

Passte auf Anhieb super und ist ja wirklich ratzfatz genäht. Mittlerweile sind 4 neue Astoria entstanden. Sind ja schnell genäht. Am Schnitt selber habe ich nichts verändert. Weder länge noch sonstwas angepasst. Und sogar die Schultern sitzen da wo sie hingehören. Oh…doch doch… ich habe die Ärmel deutlich enger gemacht als für meine Größe angedacht. Apropos. Die M hab ich zugeschnitten.
Resümee nach einem Tag Tragen und weil die Frage nach dem Sitz auf Instagram kam: Das Outfit gefällt mir gut. Ich fühle mich schick angezogen und zufrieden. Der Rock sitzt super, nichts verrutscht, ich muss an keinem Bund zuppeln und auch am Oberteil passt soweit alles. Ab und an beim Sitzen biegt sich der Bund unten leicht nach oben, den streiche ich dann flink glatt. Der Stoff vom Rock ist dafür grenzwertig. Sehr dehnbar und ich finde er beult etwas aus. Mal davon abgesehen dass er irgendwie knittrig ist, was ich so gar nicht erwartet hätte.

Mehr gut gekleidete Frauen findet ihr wie immer auf dem MeMadeMittwoch Blog. Schaut vorbei, ich finde es immer sehr inspirierend.

 

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