Lieblingsstücke 2016

Heute bei MeMadeMittwoch wieder mit den Lieblingsteilen 2016.

Hm…ich muss zugeben soviel hab ich ja gar nicht genäht. Leider. Ich hatte eine ziemliche Flaute. Sowohl beim Nähen als auch beim Bloggen. Und so kommt es, dass mein aktuelles Lieblingsstück noch gar nicht verbloggt wurde.

Als Lieblingsschnitt hat sich 2016 für mich das Lady Skater Dress herausgestellt. Es ist schnell genäht und einfach toll. Ja toll. Mittlerweile gibt es bereits 4 Versionen davon, leider nur eine verbloggt. Das Schwalben Lady Skater. Und damit ihr hier heute auch mal was neues seht, zeige ich euch noch meine Lieblingsversion vom Lady Skater Dress. Meine Hahnentritt Version. Den Stoff habe ich im September auf dem Stoffmarkt in Stuttgart gekauft.

Beim Nähen hatte ich dann das Problem, dass ich es mit dem Muster doch arg zu kämpfen hatte. Schlimm und ich hab mich echt gefragt was da schief gelaufen ist. Irgendwann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass gar nichts schief gelaufen ist. Es ist halt wie es ist und ich liebe das Kleid. Es liegt halt am unsymmetrischem Muster.

Ein weiteres Teil, welches ich sehr gerne anziehe ist mein Simplicity 2451 Rock aus grauem Wollstoff. Super gern kombiniert mit meinem Lindenshirt von grainline oder den letzten Kaufpullover.

Und absolut und ohne Zweifel mein Lieblingsteil – mein Pepernoot Hooded Coat von Wafflepatterns. Genäht auf der AnNÄHerung_Süd in Würzburg. So toll. Mein Meisterstück. Einfach weil ich bis zu dem Zeitpunkt nie gedacht hätte, dass ich mir je einen Mantel nähen würde. Es war eine Bastion die ich eingenommen habe. Es wird defintiv eine weitere Version dieses Mantels geben, so eine richtig tolle Winterversion, dass ich meine gekaufte Daunenjacke nicht mehr tragen muss, weil ich voll den tollen warmen Mantel genäht habe.

Seit seiner Entstehung ist auch das Vogue Wickelkleid sehr oft getragen wurden. Es ist einfach schnell übergeworfen, der Stoff ist schön weich und knittert nicht. Schnappen, anziehen und ready to go. So gefällt mir das. 

Ich habe in diesem Jahr einige neue Schnitte ausprobiert. Und auch wenn ich viele liebgewonnen Schnitte gerne noch einmal nähen wollte, hat mich oft das Neue gereizt. Und so sind auch diverse Projekte immer noch in Wartestellung. Das Harriet, das Hawthorn. Schon mehrmals genäht und nochmal gewünscht, aber immer anderen Vorrang gegeben.

Seit Weihnachten habe ich oft an der Nähmaschine gesessen. Und seitdem sind so einige Lieblingsstücke entstanden. Die möchte ich hier allerdings nicht aufzählen. Einfach weil für mich das Nähjahr mit dem Weihnachtskleid abgeschlossen ist. Und somit ist auch mein diesjähriges Weihnachtskleid das letzte Bild was ich euch gezeigt habe.

Schaut heute auf dem MeMadeMittwoch Blog bitte vorbei. Die Lieblingsstücke Anderer zu bewundern, macht ungeheuer Spaß.

 

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MMM 27.1.2016 // Linden Shirt von Grainline Studio

Und wieder ein neues Teil was in meinen Kleiderschrank eingezogen ist. Und wieder passt es zum #stylebootcamp und #projektbrotundbutter

Vernäht habe ich einen traumhaften Stoff. Viskose 78% Viskose, 20% Wolle, 2% ELasthan. Genau das was ich zu dieser Jahreszeit suche. Schmerzfrei wie ich bin, hat er auch schon die erste Runde in der Waschmaschine gedreht – okay Wollprogramm natürlich. Hat sich tapfer gehalten.

Tja und welcher Schnitt ist es geworden? Linden Sweatshirt von Grainline Studio. Durch Zufall drauf gekommen und später auch im #stylebootcamp empfohlen wurden.

Das Shirt liegt ziemlich locker und lässt sich super einfach nähen. Und mit seinen Raglanärmeln hat es mich eh sofort gehabt. Anfangs hatte ich Größe 14 zugeschnitten, viel zu weit. Also alles nochmal aufgetrennt und Größe 10 passt auch. Evtl könnte er auch noch eine Nummer kleiner sein. Die Ärmel habe ich sogar noch mehr verschmälert, aber recht lang gelassen. Durch die Bündchen rutschen sie nicht über die Hände und stören so nicht. Ich mag den überlangen Look. Mir persönlich war der Schnitt etwas zu lang und so habe ich ihn um einige Zentimeter gekürzt.

Dazu trage ich meinen zweiten Simplicity 2451 aus Anzugsstoff.

Eine recht lässige Kombination

Linden Grainline Studio

Shirt: Linden von Grainline Studio
Größe: 10
Änderungen: Ärmel auf Größe 8 verschmälert, Länge gekürzt

Rock: Simplicity 2451
Größe: 14
Änderungen: Saum +3cm

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MMM 20.1.2016 // Rock Simplicity 2451

Es ist MeMadeMittwoch und man wird es nicht für möglich halten, ich habe tatsächlich genäht. Wobei ich zugeben muss, dass ich mein Konzept doch etwas umgeworfen habe. Dazu in einem anderen Post mehr.

Heute trage ich einen meiner neuen Röcke aus. Vernäht wurde ein Wollstoff der schon gut abgelagert war (wie so ziemlich jeder Stoff in meinem Lager). Farbe Grau.

Der Schnitt ist Simplicity 7498 oder auch 2451 in Version D. Wobei ich den Rock um 3cm verlängert habe, weil ich diese Länge für mich gerade schöner finde, außerdem hält es wärmer.

Damit der Rock nicht an der Strumpfhose hochkrabbelt, habe ich ihn mit Viskose-Futter gefüttert.

Dazu trage ich eins meiner letzten Kauf-Shirts aus schwarzem Feinstrickstoff. Irgendwie finde ich die Kombination passend. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich mich gerade bei solchem Wetter in Jersey irgendwie zu frisch angezogen finde, da hilft auch keine Jacke drüber.

Und damit mein Outfit nicht ganz so wenig selbstgemachtes beinhaltet, trage ich meinen heißgeliebten Nuvem aus Wollmeise-Lace Fritzi Frizzante. So schön warm und kuschelig.

Simplicity Rock

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MeMadeMittwoch 29.10.2014 // Simplicity 2451 (dt. 7498)

Bei einem meiner letzten MeMadeMittwoch-Auftritte hatte ich einen Römö zum Umstandsrock umgewandelt. Es war einer dieser Röcke, die mir dafür sehr geeignet erschienen. Besonders weil ich davon schon diverse Röcke für Bäuche gesehen habe.

Meine erste Wahl war allerdings der Simplicity von Siebenhundertsachen – Simplicity 2451  (dt. Version: 7498). Ich habe den Schnitt ja schon lange da und schon eine gescheiterte Version D hinter mir. Aber  Frau Siebenhuntertsachen war so lieb und hat mir einige Tipps gegeben und so habe ich mich in den letzten Tagen daran gemacht, das Schnittmuster nochmal in der glockigen Version abzunehmen und Anpassungen in Länge und Co vorzunehmen. Ich habe alles schön ausgemessen und mit den fertigen Maßen des Rockes verglichen und mich dann für Größe 14 entschieden. Vermutlich hätte ich ihn auch bissli enger machen können, aber irgendwie kam mir das doch etwas zu spack vor.

Stoff habe ich ja eh genügend da und so war es mir wirklich egal ob ich den Stoff versaue oder nicht – ICH WOLLTE UNBEDINGT SO EINEN ROCK.

Das Glück ist wohl mit den Tüchtigen. Und so funktionierte das auf einmal und ich war hellauf begeistert. Wie empfohlen habe ich den Rock soweit fertig genäht und dann die Seiten etwas aufgelassen. Runtergeklappt und mit Kreide den Platz für die Kugel angezeichnet, mutig die Schere angesetzt und probiert. Voila ein paar kleinere Korrekturen und sitzt. Ich bin beeindruckt gewesen.

Den Jersey-Saum hätte ich vermutlich bissli enger machen können. Nunja. Man lernt dazu. Ich hab es aber auch mit einer leichten Raffung an den Seiten gemacht und auch schön hoch, damit Nieren und Kugel schön warm sind.

Die Länge des Rockes ist für mich eher gewöhnungsbedürftig. Etwas über knielang. Aber ich finde zu Stiefeln einfach perfekt.

Ich liebe den Rock. Die Taschen, der Schnitt unglaublich.

Dazu trage ich ein Shirt nach Burda, welches ich letztens schon in Schwarz an hatte. Diesmal hätte es glaub bissli weiter sein können, sieht etwas spannig aus, hmmm!

Wenn die Kugel mal weg ist, wird es sicherlich noch ein paar Varianten davon geben. Und auch jetzt steht schon eine zweite in den Startlöchern. Dann aus dunkelblauen Wollstoff und mit Futter, damit nix an der Strumpfhose klebt.

Bei der zweiten Version werde ich sicherlich noch ein paar Veränderungen vornehmen. Wenn ich nämlich meinen Rock mit den von Frau Siebenhundertsachen vergleiche, dann scheint es, als hätte ich zu viel für die Kugel ausgeschnitten. Schauen wir mal wie ich das beim nächsten Mal ändere. Bei meiner Version ist es nämlich so, dass jetzt der Rock jetzt am Bauch bissli absteht bzw unter dem Bauch und das gefällt mir noch nicht so.

Die Fotos sind heute nicht so besonders, hab ich gestern abend schon versucht zu machen, mäßig erfolgreich. Vielleicht schicke ich später noch schönere nach. Je nachdem wie das Wetter ist.

simplicity

simplicity2

Mehr schöne Frauen in selbstgemachten tollen Outfits findet ihr heute wie jeden Mittwoch auf MeMademittwoch.

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Zurück am Nähtisch – Live Nähen und Simplicity sehen

So da bin ich wieder.
Wo ich gestern schon so angefangen habe, habe ich mir gedacht, das Simplicity machste jetzt noch im Live-Ticker fertig. Irgendwie fand ich das witzig und es hat ja doch wer mitgelesen.

Na dann woll’n wir mal.

17:45 Uhr:
Nähmaschine ist vom Wohnzimmer ins Nähzimmer gezogen. Kaffee steht auch da. Alles gerichtet. Laut Anleitung wäre der nächste Schritt der hintere Beleg. Auf auf. Oder wie meine Freundin meinte „hopp hopp“

18:20 Uhr:
Manchmal frag ich mich echt was ich für einen Mist mache. Ich weiß, dass ich beim letzten Shirt auch bei den Schulterteilen verzweifelt bin, aber diesmal bin ich echt panne. Ich les die Anleitung ja nicht zum ersten Mal, nein zum zigsten Mal

Kennt ihr das? Ihr wisst genau wo der Fehler beim letzten Mal war und ihr wisst genau wie ihr ihn beheben wollt? Und dann macht ihr es trotzdem falsch! Mir eben passiert. Vor nicht ganz 10 Minuten wußte ich noch worauf ich zu achten hatte, nunja 10 min später gleicher Fehler. Immerhin wußte meine Nähmachine noch was zu beachten war und hat mir prompt die Naht versaut um mich auf meinen Irrtum hinzuweisen. Also hab ich eben mal meinen Freund den Nahtauftrenner befragt und der war der Meinung so ginge das ja mal gar nicht. „Auftrennen, sofort!“

18:41 Uhr:
Geht doch!
Ich habe zwar das Gefühl etwas anders zu machen als beim letzten Shirt, aber ich geh einfach nach Plan vor bzw nach Anleitung. Nunja, schauen wir mal wohin uns der Weg führt. Im Moment sieht es schon fast wie fertig aus. Nunja….fast

Jetzt einen Schluck Tee (frisch gebrüht vom Herzblatt)

19:20 Uhr:
Was auch immer ich anders mache, es macht das Nähen viel viel leichter. Oder ich hab es einfach im Hinterkopf wie es beim letzten Mal ging. Auf jeden Fall ist die Beschreibung nimmer so chinesisch, sondern offensichtlich in CutieCake-verständlichem Deutsch.
Ich komme nämlich voran. Echt wahr.

Einmal von außen. Joar noch bissli bügeln und das sieht soweit gut aus.

Und dann von innen. Ich hab natürlich die gute Seite fotografiert. Die Schokoladenseite meines Shirts wenn man so will.

Nun ist eigentlich nimmer viel. Seitennähte und Ärmel nähen. Eigentlich für heute machbar. Bevor Bundesliga anfängt sollte ich fertig sein.

Ach ich geh gleich mal auf die Kommentare ein. Nähfüßchendruck würde ich gerne einstellen, hat meine Maschine leider nicht. Hab ich erwähnt, dass ich was Professionelles will? Ich sag es jetzt, ich glaube ich benötige eine neue Maschine, irgendwann.
Aber wenn sie weiter bzw nochmal so eine Naht fabriziert wie diese, fliegt sie schneller als sie Wurst sagen kann. Mit Produktionsbremsen und Arbeitsverweigern mag ich nimmer arbeiten.

20:06 Uhr:
Voilá es ist vollbracht. Fertig!!! Mein Simplicity.
Von von, auch mit tieferen Falten ein sehr schönes Shirt.

Schulter-Brustbereich.

Wie bei den meisten meiner Shirts habe ich den Abschluss als simuliertes Bündchen gemacht. Hab ich eigentlich schon mal gezeigt wie ich das mache? Wenn nicht, stell ich die Tage mal eine Anleitung rein.

Hier in komplett. Die Ärmel fallen noch nicht so schön. Ich bin mir nicht sicher ob das am Stoff liegt oder überhaupt. Aber bei dem rotem Shirt war es ähnlich. Im laufe des Tages legte sich aber alles in Form.
Und noch ein kleiner Nachteil, die Falten sind wirklich widerspenstig, da muss wohl Frau Iron, alias Bügeleisen nochmal ran.

Und last but not least – an der Frau

Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche euch einen guten Start ins Wochenende.

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