Tuesday, November 20, 2018
Nähen

FrauFannie, die wievielte?

Sicherlich habt ihr es schon mitbekommen. Ich liebe den Schnitt FrauFannie von Studio Schnittreif. Das ist wirklich zu einem Projekt geworden was ich mal eben so geschwind nähe, wenn ich einen schnellen Erfolg brauche. (Klick, klick)

Und ich liebe FrauFannie aus Sommersweat. Und mittlerweile habe ich tatsächlich 6 FrauFannie, ihr müsst euch also darauf einstellen hier noch die eine oder andere Version zu sehen.

Heute stelle ich euch eine Version vor, die ich auf der AnNÄHerung_Süd vor einigen Wochen genäht habe. Auch wenn ich euch die zwei Versionen die davor entstanden sind, noch nicht gezeigt habe.

Geplant war diese Version eigentlich nicht. Habe ich doch schon eine graue Version. Aber ich bin großer Fan der Farbkombination von grau und cognac. Also so ein Mittelgrau. Ich finde das ist so schön zusammen. Und weil ich grau so toll finde, schaue ich auch immer in den Länden was da an grau so liegt.

Auf jeden Fall war ich – mal wieder – im Stoffladen. Eigentlich brauchte ich nur Garn, glaube ich. Aber nunja. Wie das so ist komme ich an den ganzen Sommersweat und Jacquard-Jersey nicht so richtig vorbei und schwups sehe ich da diesen tollen, Jacquard in etwas hellerem grau mit Nadelstreifen. Ah….. Wirklich… ich wollte im Grunde echt nur Garn kaufen. Aber der sah so aus als wollte er mit. Keine Ahnung vielleicht war er einsam. Das ist wie wenn einen Welpen anschauen. Seufz…

Ja ich habe ihn mitgenommen. War ja auch gleich klar was er werden sollte. Eine FrauFannie – natürlich.

Für die AnNÄHerung_Süd hatte ich ein anderes Kleid geplant und diesen Stoff samt Schnitt einfach eingepackt für den Fall der Fälle. Und nachdem ich von dem einen Kleid etwas genervt war, habe ich kurzentschlossen diesen Stoff zugeschnitte. Und ich war wirklich Pingel-Inge, ich habe sogar Beweise – haha.

Ich habe FrauFannie jetzt so oft genäht, dass es im Grunde wirklich kein Hexenwerk ist. Abhängig vom Stoff muss ich zwar noch die eine oder andere Korrektur vornehmen, aber im Großen und Ganzen ist das alles nicht mehr kompliziert.

Jetzt zur Pingel-Inge. Haha. Ich und Streifen das ist ja so ne Sache (ich erinnere an die Instagram Aktion). Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, dass ich mega Obacht auf die Streifen gebe. Die sollten wirklich super aufeinander passen. Also habe ich sehr akkurat vermessen und die Schnittmusterteile aufgelegt. Und ich bin wirklich zufrieden. Sogar der Rücken ist prima geworden. Okay, vielleicht treffen 3-4 Streifen nicht ganz aufeinander, aber damit kann ich jetzt doch leben.

Ich muss zugeben, so kleinlich bin ich nicht immer gewesen. Aber das wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Jedes Stück was ich nähe soll bissli besser als das davor werden. Ich weiß natürlich auch, dass das nicht immer geht. Und ich habe auch Teile genäht, die sind gerade gut genug für daheim, weil mich damit keiner sieht. Aber wenn es schonmal klappt, dann geniesse ich das und freue mich innerlich wie Bolle. So jetzt hab ich mich aber wirklich genug selbst beweihräuchert.

verlinkt: afterworksewing

 

 

 

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